Der Fokus liegt dabei auf der Stickstoffausnutzung. Konventionelle Breitverteilung wird mit bodennahen, streifenförmigen Ausbringverfahren wie Schleppschlauch und Schleppschuh verglichen. Zudem werden unterschiedliche Ansätze der Gülleverdünnung und -aufbereitung analysiert. „Eine verbesserte Stickstoffausnutzung sorgt für höhere Erträge und bessere Erntequalitäten bei gleichen Ausbringmengen, senkt den Einsatz von Mineraldüngern und steigert die Wirtschaftlichkeit der Betriebe. Gleichzeitig wird ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Gewässerschutz erreicht, da mehr Stickstoff im Boden-Pflanzen-System verbleibt und Verluste durch Auswaschung und Emissionen deutlich reduziert werden“, schildert Projektkoordinator Florian Schmeisser vom Josephinum Research.
Für die bestmögliche Umsetzung des Projektes arbeiten das Josephinum Research (Projektleitung), Raumberg-Gumpenstein Research&Development, die LK Niederösterreich, die LK Oberösterreich, das BAW Research, das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung, die FH Wiener Neustadt sowie landwirtschaftliche Praxisbetriebe eng zusammen. Die Ergebnisse sollen laufend veröffentlicht und über Feldtage und Fachveranstaltungen in die landwirtschaftlichen Betriebe getragen werden. „Forschung mit der Praxis für die Praxis“ umschreibt es Schmeisser. Das von EU, Bund und Ländern unterstützte Projekt ist mit 400.000 Euro dotiert und läuft bis Anfang Oktober 2028.
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