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Rindermarkt KW 05/'26: Preisdruck in der EU

EU-weit herrscht derzeit sowohl zwischen den Kategorien als auch zwischen den Ländern eine differenzierte Marktentwicklung. Tendenziell sind die Preise EU-weit für Schlachtrinder unter Druck.

Auch in Deutschland herrscht im Bereich der Jungstiere regional eine unterschiedliche Preisentwicklung. So ist im Norden ein ausgeglichener Markt gegeben während in Bayern das Angebot zunimmt. Dadurch steigt der Widerstand der Schlachthöfe für stabile Preise und somit dürften die Preise etwas nachgeben. Auch bei weiblichen Rindern hat sich in Deutschland der Markt gedreht. Bei einem aktuell steigenden Angebot (z.T. auch durch die Absenkung der Milchpreise bedingt) sind die Preise unter Druck.

Preisspitze erreicht

In Österreich stellt sich die Situation in der aktuellen Woche noch differenziert zum deutschen Markt dar. Bei Jungstieren kann die Nachfrage aktuell nicht vollständig erfüllt werden. Der Widerstand der Schlachthöfe gegen steigende Preise nimmt zu. Aktuell gibt es keine Einigung mit den Schlachtbetrieben für steigende Notierungen. Daher gilt weiterhin die Empfehlung, fertige Stiere zu vermarkten.

Auch bei Schlachtkühen wird aktuell die Nachfrage nicht zu 100 % gedeckt. Entsprechend dem Trend im europäischen Umfeld dürfte vorerst die Preisspitze erreicht sein. In Österreich stiegen die Notierungspreise allerdings nochmal an.

Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.

Preiserwartungen für Woche 05/2026 (26.01. – 01.02.2026)

Jungstier HK R2/3                                        ausgesetzt

Kalbin HK R3                                                 € 6,75

Kuh HK R2/3                                                 ausgesetzt

Schlachtkälber HK R2/3                               € 9,55