Bodenbearbeitung nach Applikationskarten

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Variable Bodenbearbeitung macht Sinn

Neue Forschungsergebnisse belegen, dass die Anpassung der Bodenbearbeitungsintensität an den jeweiligen Bodentyp mithilfe von Applikationskarten die Erträge optimieren, den Kraftstoffverbrauch senken und die Feldeffizienz steigern kann.

Durchgeführt wurde der Versuch von Väderstad und Valtra/Agco. Das 50 Hektar große Feld wies eine Mischung aus leichten und schweren Böden auf. Vier Bodenbearbeitungsintensitäten wurden mit dem Grubber Väderstad TopDown 400 und dem universellen Isobus-Terminal SmartTouch des Traktors Valtra Q305 getestet. Mithilfe von Applikationskarten wurde dabei die Bodenbearbeitungsintensität in Echtzeit automatisch an die jeweiligen Bodenverhältnisse angepasst.

Die wichtigsten Erkenntnisse des Versuches lassen sich laut Väderstad folgend zusammenfassen:

-) Ertragsoptimierung: Schwerere Böden erforderten eine höhere Bodenbearbeitungsintensität, um das volle Ertragspotenzial zu erreichen, während leichtere Böden bei mittlerer Intensität gute Erträge erzielten – was zeige, dass unter den richtigen Bedingungen weniger mehr sei.

-) Kraftstoffeinsparung: Durch die Reduzierung der Bodenbearbeitungsintensität von hoch auf mittel wurden über fünf Liter Kraftstoff pro Hektar eingespart.

-) Effizienzgewinne: Durch eine geringere Bodenbearbeitungsintensität konnte die Feldproduktivität um mehr als ein Hektar pro Stunde gesteigert werden.

-) Bodengesundheit: Eine geringere Bodenbearbeitungsintensität trägt, wo angebracht, zur Erhaltung der Bodenstruktur und der langfristigen Produktivität bei.

TopDown-Grubber mit E-Services

Die Ausstattung des Väderstad TopDown Grubbers mit E-Services ermöglicht es den Maschinen, mithilfe von Applikationskarten die Maschineneinstellungen während der Fahrt automatisch anzupassen. Das bedeutet, dass der Landwirt vor dem Einsatz auf dem Feld programmieren kann, wie sich die einzelnen Arbeitszonen – Scheiben, Zinken, Einebnungsplatten und Walzen – an bestimmten Stellen im Feld verhalten sollen. Die Entscheidungen können beispielsweise auf einer Bodenkartenkarte, einer Ertragskarte oder der Erfahrung des Landwirts mit den Feldeigenschaften basieren.