130.000 Frauen sind in Österreich in der Land- und Forstwirtschaft tätig. Weltweit stellen Frauen rund 40 Prozent der landwirtschaftlichen Arbeitskräfte. Im Zeichen all dieser Frauen haben die Vereinten Nationen das Jahr 2026 zum internationalen Jahr der Bäuerin ausgerufen.
Doch ist das überhaupt notwendig? Die Antwort ist eindeutig: Ja, ist es. Noch immer stehen Frauen in vielen Bereichen im Hintergrund, und das, obwohl sie Tag für Tag Großes leisten. Sie tragen wesentlich zur Entwicklung der Betriebe bei, erziehen Kinder, pflegen Angehörige und halten den Haushalt am Laufen. „Die vielfältigen Leistungen und das Engagement der Bäuerinnen am Betrieb, in den Familien und in der Gesellschaft müssen sichtbar gemacht werden“, betont Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger. Unter dem Motto „Wo Frauen wirken, wächst Zukunft“ möchte die ARGE Bäuerinnen heuer das Bewusstsein für ihre Bedeutung stärken. Besonders junge Bäuerinnen beweisen viel Innovationskraft. An Ideenreichtum und Mut mangelt es ihnen nicht. Rund 36 Prozent der Betriebe in Österreich werden bereits von Frauen geführt, ein Spitzenwert im EU-Vergleich. Doch nur etwa zwölf Prozent sind Ehegemeinschaften, in denen Hof und Verantwortung gleichermaßen geteilt werden. Diese Zahl sollte in Zukunft steigen, denn Gleichberechtigung bedeutet auch Absicherung. Die Frau im Hintergrund sollte längst der Vergangenheit angehören. Sichtbarkeit schafft Wertschätzung, und genau das bietet das heurige Jahr: die ideale Bühne, um die Stärke der Bäuerinnen ins Rampenlicht zu rücken.
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