Erdäpfel

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Kartoffelmarkt KW 04/'26: Mehr Angebot als Nachfrage

Am österreichischen Speisekartoffelmarkt ist noch keine spürbare Änderung der Marktlage erkennbar. Das verfügbare Angebot ist, trotz der tiefwinterlichen Temperaturen, mehr als ausreichend. Die Qualität der Lagerware wird dabei als überwiegend gut beschrieben. Vereinzelt hört man von zunehmenden Problemen mit Druckstellen. Die Inlandsnachfrage hat sich nach den Feiertagen zwar traditionell wieder etwas beruhigt. Die Absatzzahlen sind für Mitte Jänner aber durchaus zufrieden stellend. Auch im Export gibt es immer wieder die eine oder andere Anfrage, wobei die hier realisierbaren Preise deutlich unter dem heimischen Niveau liegen. Die Erzeugerpreise blieben weitgehend unverändert zur Vorwoche. In Niederösterreich werden für gute Qualitäten weiterhin bis zu 20 €/100 kg bezahlt, wobei hier Abzüge für Logistikaufwände und Exportmöglichkeiten in Rechnung gestellt werden. In Oberösterreich blieb das Preisniveau stabil bei 15 €/100 kg.

Ruhiger Absatz, stabile Preise

Am deutschen Speisekartoffelmarkt wird von einem jännertypisch ruhigen, aber stetigen Marktverlauf berichtet. Wie erwartet läuft der Absatz nicht mehr so lebhaft wie vor dem Jahreswechsel. Vereinzelte Werbeaktionen im LEH und bei den Discountern sorgen im Inlandsgeschäft aber immer wieder für kurzfristige Kaufimpulse. Auch im Exportgeschäft gibt es noch keine wesentlichen Belebungen, da die klassischen Importländer weiterhin meist noch auf eigene Lagerbestände zurückgreifen können. Somit steht der ruhigen Nachfrage weiterhin ein großes Angebot an qualitativ guter Speiseware gegenüber. Entsprechend gab es bei den Preisen kaum Bewegung. Auch notwendige Aufschläge zur Abgeltung der steigenden Lagerkosten werden von den Abnehmern kaum akzeptiert. Die Preise für gute Qualitäten lagen im Bundesmittel zuletzt bei 12 bis 15 EUR/100kg.