Erdäpfel

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Kartoffelmarkt KW 50/'25: Angebot hoch, Preise stabil

Der österreichische Speisekartoffelmarkt präsentiert sich zwei Wochen vor dem Weihnachtsfest in unveränderter Verfassung. Dem Markt steht weiterhin ein reichliches Angebot an Speiseware zur Verfügung und die Packbetriebe können somit sprichwörtlich aus dem Vollen schöpfen. Auf der Nachfrageseite war man zuletzt mit dem Absatz im heimischen LEH durchwegs zufrieden. Vorweihnachtliche Aktionsrabatte brachten hier Impulse. Am Exportmarkt bleiben die Vermarktungsmöglichkeiten dagegen überschaubar. Hier steht man unverändert im harten Wettbewerb mit europäischen Mitbewerbern um die innereuropäischen Absatzmöglichkeiten. Die Erzeugerpreise wurden eine weitere Woche auf unverändertem Niveau fortgeschrieben. In Niederösterreich werden für gute Qualitäten bis zu 20 €/100 kg bezahlt, wobei unverändert Abzüge für Logistikaufwände und Exportmöglichkeiten in Rechnung gestellt werden. In Oberösterreich lag das Preisniveau zuletzt bei 15 €/100 kg.

Versorgung mehr als gesichert

Die Situation am deutschen Speisekartoffelmarkt bleibt im Wesentlichen unverändert zu den Vorwochen. Der Markt ist mit vermarktungsfähigen Speisekartoffeln mehr als versorgt. Auch wenn die Qualitätsprobleme in den provisorischen Lagern zuletzt deutlich zunahmen und die Absortierungen entsprechend stiegen, steht weiterhin mehr als ausreichend Ware in sehr guter Qualität zur Verfügung. Dies verzögert die Vermarktung der Kühlhausware und dämpft das Potenzial für Lagerkostenaufschläge. Auf der Absatzseite hat sich die Inlandsnachfrage nach dem saisonal typischen ruhigen November etwas belebt. Allerdings sind es bis zu den Weihnachtsfeiertagen nur noch zwei Wochen, was die möglichen Umsätze begrenzt. Ruhig ist es auch beim Export. Hier gibt es momentan einen starken Wettbewerb mit Anbietern aus ganz Westeuropa. Die Preise blieben unverändert zur Vorwoche. Im Bundesmittel lagen die Erzeugerpreise für gute Qualitäten zuletzt bei 12 bis 15 €/100 kg.