Das neue, umfangreiche Begleitprogramm lädt im gesamten Jahr 2026 zu Veranstaltungen im Zeichen der Erinnerungskultur. Ziel ist es, die Geschichte der Holocaust-Überlebenden Leokadia Justman lebendig zu halten und die Gesellschaft für die NS-Vergangenheit zu sensibilisieren.
Das Veranstaltungsprogramm 2026 spannt einen Bogen von wissenschaftlichen Vorträgen und Gesprächen mit ZeitzeugInnen bis zu szenisch-musikalischen Formaten. Interessierte aller Altersklassen sind eingeladen, Leokadia Justmans Lebensweg aus einem lokalhistorischen Blickwinkel zu betrachten und persönliche Berührungspunkte zu finden. Besonderer Höhepunkt ist die Vorstellung des neuen Buches „Mich kriegt ihr nicht!“: Der Überlebensbericht von Józef Wiśnicki, späterer Ehemann von Leokadia Justman, wird am 28. Mai 2026 erstmalig in deutscher Übersetzung präsentiert. Bei der Veranstaltung geben die beiden Ausstellungskuratoren Niko Hofinger und Dominik Markl Einblicke in das Leben von Wiśnicki, der aus dem Zug nach Treblinka sprang und damit dem sicheren Tod entging.
Die Ausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus! Als polnische Jüdin auf der Flucht in Tirol“ ergänzt als Sonderpräsentation die Rahmenausstellung „Vom Gauhaus zum Landhaus. Ein Tiroler NS-Bau und seine Geschichte“ und ist von Montag bis Freitag (9 bis 17 Uhr) im Landhaus 1 zu sehen.
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