Auch 2025 haben die Kammern in Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich und Tirol Feldversuche für Silomais begleitet. Deren Ergebnisse sind auf der LK-Website abrufbar. Ergänzend dazu kann man auch auf die Versuchsergebnisse der einzelnen Saatgutfirmen zurückgreifen. Die Ergebnisse der AGES-Sortenprüfung werden Ende Jänner in der BauernZeitung veröffentlicht. Vorab die Ergebnisse einzelner regionaler Sortenversuche Silomais:
Die LK Niederösterreich hat Versuche in Aichau (Bezirk Melk) und in Oedt an der Wild (Bezirk Waidhofen/Thaya) ausgewertet. Der Versuchsstandort Aichau brachte heuer im mehrjährigen Vergleich durchschnittliche Erträge. Es wurde ein Frischmassenertrag von 42,6 t/ha erzielt. Dies entspricht – bei einer Trockensubstanz von 46,4 Prozent – einem Trockenmasse (TM)-Ertrag von rund 19,7 t/ha. Im Vorjahr lag der Ertrag mit 21,6 t/ha etwas darüber. Folgende Sorten haben sich in Aichau heuer bewährt: P8317 (ca. 280), Atlantico (270), SY Freyja (290), Micheleen (250) und KWS Monumento (ca. 290). Am Standort in Oedt an der Wild im Waldviertel betrug die Frischmasse heuer im Mittel 58,2 t/ha. Dies entspricht – bei einer Trockensubstanz von 29,5 Prozent – einem TM-Ertrag von rund 17,2 t/ha. Auch hier war der Ertrag im Vorjahr etwas höher. Folgende Sorten brachten am Standort überdurchschnittliche Erträge: Atlantico (270), P8573 (280), Serafino (ca. 300) und KWS Monumento (ca. 290).
In Oberösterreich wurden heuer wieder an zwei Standorten Sortenversuche durchgeführt, nämlich in Bad Wimsbach im Zentralraum Wels sowie in Otterbach im Bezirk Schärding. An beiden Standorten entwickelte sich der Silomais heuer noch besser als im auch schon ertragsstarken Vorjahr. In Bad Wimsbach wurden ein durchschnittlicher Trockensubstanzgehalt von 30,4 Prozent, ein durchschnittlicher Frischmasseertrag von 76,7 t/ha sowie ein daraus resultierender durchschnittlicher Trockenmasseertrag von 23,3 t/ha erzielt. Die höchsten Trockenmasseerträge erreichten die Sorten Honoreen (ca. 330), Activo (230), BRV2198B (270), SY Collosseum (290) und „P8666“ (ca. 290). In Otterbach wurde LK-Angaben zufolge etwas zu spät geerntet, was sich in hohen TM-Gehalten widerspiegelt. Der durchschnittliche Trockensubstanzgehalt betrug 37,7 Prozent, der Frischmasseertrag im Mittel 64,4 t/ha, der durchschnittliche Trockenmasseertrag von 24,1 t/ha. Die höchsten Trockenmasseerträge erreichten die Sorten Honoreen (ca. 330), Agrolupo (ca. 290), RGT Auxkar (350), KWS Monumento (ca. 290) und Micheleen“ (250).
Die LK Tirol unterhielt heuer in Vomp im Unterinntal (Bezirk Schwaz) einen Sortenversuch nach Vorfrucht Grünschnittroggen. Im Mittel der elf untersuchten Sorten wurden 65 t/ha Frischmasse geerntet. Bei einem Trockensubstanzgehalt von durchschnittlich 30,3 Prozent ergibt sich ein TM-Ertrag von 19,5 Tonnen. Darüber lag die Sorte P8573 (280), in deutlichem Abstand folgten RGT Paxxifone (290) und P8666 (290).
In Kärnten zeigten sich an allen drei LK-Versuchsstandorten die Auswirkungen der Dürre. Von den 2024 erzielten Erträgen jenseits der 25 t/ha TM blieb man weit entfernt. Die spät bzw. mittelspät angebauten Versuche im Bezirk Völkermarkt erzielten im Mittel gar nur 15,7 bis 15,8 t/ha TM. Geringfügig darüber lag der Bio-Standort am Litzlhof (Bezirk Spittal/Drau) mit 16,8 t/ha.
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