Obmann Gabriel Riedlsperger, der heuer ins Tirolerische lud, freute sich über den großen Zustrom an Züchterfamilien und versäumte es nicht, großen Dank auszusprechen _ nicht nur an seinen engagierten Ausschuss, sondern im Besonderen an die Eltern, die als Förderer ihrer Kinder den Grundstein für die großartige Jungzüchterarbeit legen. "Es ist mir bewusst, was eine Teilnahme an Schauen wie beispielsweise das letztjährige Bundesjungzüchterchampionat bedeutet und umso mehr weiß ich den Einsatz zu schätzen, nur weil dies nur möglich ist, wenn die ganze Familie dahintersteht", so Riedlsperger.
Große Worte des Lobes hatte auch Hannes Hofer, Obmann der ARGE Pinzgauer parat: "Es freut mich jedes Jahr aufs Neue, wenn ich eurer Einladung folgen kann – verspricht der stets wechselnde Veranstaltungsort immer wieder neue und vor allem junge Gesichter und mit einem Obmann, der wie ein Fels in der Brandung steht, kann man nur optimistisch in die Zukunft der Jungzüchter, im Besonderen aber auf jene der Pinzgauerrasse blicken."
Einen besonderen Gruß richtete Hofer an den Obmann der Südtiroler Jungzüchterkollegen, Felix Oberhollenzer, der mit großer Weitsicht, Offenheit und Dynamik den züchterischen Austausch über Länder und Grenzen hinweg belebe und die Gemeinschaft von Gleichgesinnten und Kollegen auf einen hoffnungsvollen Weg in die Zukunft bringe.
Aufwärtstrend in Tirol
Ins gleiche Horn stieß Roland Dödlinger, Obmann der Tiroler Pinzgauerzüchter, der von einem anhaltenden Aufwärtstrend zu berichten wusste.
"Züchterisch sind wir sehr aktiv, zahlenmäßig werden wir immer mehr und mein nächster Auftrag ist es, im Zuge der anstehenden Neuwahlen mit einer motivierten und ambitionierten Züchtergruppe den erfolgreichen Weg weiterzugehen", lautete das Credo des engagierten Funktionärs, der im Anschluss an das Mittagessen auf seinen Betrieb, dem Kandlerhof in Fieberbrunn lud.
Betriebsbesichtigungen am Innergrub- und Kandlerhof
Dass es sich bei Dödlingers "Selbstdefinition" – nämlich die eines Hobbybetriebes – um eine klare Verfehlung handelt, zeigte sich beim ersten Blick auf die 12-köpfige Original Pinzgauer-Herde des Kandlerbauern, die sich von der Kuh bis zum kleinsten Kalb in Hochglanzprofil präsentierte und den Qualitätsanspruch des leidenschaftlichen Züchters unverkennbar zum Ausdruck brachte.
Mit dem Innergrubhof der Familie Edenhauser wurde ein weiterer erfolgreicher und altbekannter Zuchtbetrieb angesteuert. Sepp Edenhauser freute sich über den großen Andrang begeisterter Züchterfamilien und erzählte von der Entwicklung des Innergrubhofes, der sich dem steten Fortschritt verschrieben hat.
Mit dem Umstieg auf biologische Wirtschaftsweise im Jahr 2000 erfolgte die Planung eines Laufstalles für die 40-köpfige Kuhherde, welcher 2002 realisiert wurde. Nicht lange ließ der Neubau des Almstalles warten, um die Almsaison, die sich aufgrund der niederen Höhenlage über vier Monate erstreckt, arbeitstechnisch und zeitgemäß zu optimieren.
Die leistungsbereiten Kühe, die sich in Original Pinzgauer und Pinzgauer teilen, erbringen immerhin ein Drittel ihrer jährlichen Wirtschaftsleistung auf der Zillstattalm und liefern in dieser Zeit wertvolle ZZU-Milch.
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